david gazarov trio & Stuttgarter Kammerorchester

Samstag, 01.04.2017
19:00 Uhr (Einlass 18:30 Uhr)
Carl Zeiss Kulturkantine, 73447 Oberkochen

 

 

Jazz meets Classic
David Gazarov Trio &

Stuttgarter Kammerorchester  (AZ/D)

 

George Gershwins „Rhapsody in Blue“ und eine Hommage an Jacques Loussier stehen unter anderem auf dem Programm, wenn es in diesem Jahr erneut zum Gipfeltreffen des Jazz-Klassik-Crossover bei den Jazz Lights kommt. Zelebriert werden die Crossover-Highlights von keinem Geringeren als David Gazarov. Er gilt als einer der beeindruckendsten Pianisten seiner Generation und wird von Presse und Publikum gleichermaßen als der legitime Nachfolger des Play Bach-Begründers Loussier gefeiert. Bei den Jazz Lights wird er begleitet von seinem Trio und dem Stuttgarter Kammerorchester, das seit über 65 Jahren eine Spitzenstellung in der internationalen Orchesterlandschaft einnimmt. Das Konzert findet am 1. April 2017 in der Carl Zeiss Kulturkantine in Oberkochen statt und beginnt um 19:00 Uhr.

 

Gershwins Evergreen ist ein Stück, das wie kein Zweites für die Fusion von Jazz und Klassik steht. Auch das übrige Programm erkundet die Werke musikalischer Grenzgänger von Bach bis Broadway und hält große und größte Namen bereit. Weltbekanntes von Jazz-Pionieren und Broadway-Erfolgskomponisten wie Cole Porter, Jerome Kern und Irving Berlin wechselt sich ab mit Oscar Petersons vom Gospel inspirierte „Hymn to Freedom“ und ausdrucksstarken Eigenkompositionen Gazarovs. Nicht fehlen darf eine Reminiszenz an denjenigen Jazzpianisten, dessen Erbe David Gazarov angetreten hat: Jacques Loussier, der den Wurzeln des Swing im Werk Johann Sebastian Bachs nachspürte und dreimal auch das Jazz Lights-Publikum für sich einzunehmen wusste.

 

David Gazarov

David Gazarov eilt ein sagenhafter Ruf voraus: Einen der größten Jazzpianisten nannte ihn etwa Martin Drew, seines Zeichens dreißig Jahre lang Drummer bei Oscar Peterson. Und die Süddeutsche Zeitung schwärmt von einem Pianisten, vor dem Friedrich Gulda beschämt hätte den Hut gezogen. Tatsächlich verblüfft Gazarov immer wieder durch seine Innovations- und Ausdruckskraft, durch atemberaubende Virtuosität und durch seine Anpassungsfähigkeit an andere Stile. Gerade diese macht aus ihm einen Musiker, der wie kaum ein anderer die beiden oft konträren Welten Klassik und Jazz zu vereinen vermag. Als Meister des Crossover weisen ihn unter anderem auch seine CD-Veröffentlichungen „Chopin Lounge“ und „Bachology“ aus.

 

Bevor Gazarov sein Trio gründete, spielte er regelmäßig mit internationalen Jazzgrößen wie Chuck Israels, Bill Goodwin, Alvin Queen, Niels-Henning Orsted Pedersen oder Keith Copeland. Standing Ovations sind ihm bei seinen Auftritten seit jeher sicher – ob er bei Jazzfestivals und in Jazzclubs auf der Bühne steht oder vor einem Klassik-Publikum konzertiert, etwa in der Berliner Philharmonie, bei den Wagner-Festspielen in Bayreuth, beim Leipziger Bachfest oder dem von Daniel Barenboim ausgerichteten Internationalen Kammermusikfestival in Jerusalem.

 

Stuttgarter Kammerorchester

Über jede Menge Erfahrung sowohl in Sachen Bach wie auch mit Crossover-Projekten verfügt auch das Stuttgarter Kammerorchester. Gegründet 1945, ist das Orchester weltweit eines der renommiertesten Ensembles seiner Art. Schon unter seinem Gründer Karl Münchinger erwarb sich das Orchester Weltruhm – gerade durch seine völlig neue Art, die Werke des genialen Thomaskantors zu interpretieren. Später erweiterte Dennis Russell Davis das Repertoire um Werke des zwanzigsten Jahrhunderts. Eine ausgedehnte Konzerttätigkeit auf allen fünf Kontinenten, die Teilnahme an großen internationalen Musikfestivals und zahlreiche Auszeichnungen bezeugen Qualität und Renommee des Ensembles. Das Stuttgarter Kammerorchester konzertierte mit vielen international bekannten Solisten – neben Klassik-Stars wie Kolja Blacher, Julia Fischer, Daniel Hope, Steven Isserlis, Daniel Müller-Schott, Fazil Say oder Hélène Grimaud übrigens auch mit Jazz-Größen, darunter Keith Jarrett.

 

Besetzung

David Gazarov     Piano

Mini Schulz           Bass

Obi Jenne              Drums

 

und das Stuttgarter Kammerorchester



Seh- und Hörprobe:

EINTRITTSPREISE:

 

Kategorie 1 € 48,-

Kategorie 2 € 38,-

Abendkasse

 


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Veranstaltungsort